Am 15. November 1998 fand die Gründungsversammlung des Club Pétanque International Essen, kurz CPI Essen, statt. Die beiden Geschäftsführer der EST-Druck Service, Stefan Poncein und Gerd Eßler, unter deren Regie die Fachzeitschrift Pétanque International seit Anfang 96 herausgegeben wurde, waren mittlerweile vom Pétanquevirus dermaßen infiziert, dass sie sich entschlossen, mit der Verpflichtung von namhaften Spielerinnen und Spielern eine Entwicklung voranzutreiben, die schon mit der Besuchen ausgewählter französischer Spitzenspieler beim Grand Prix OBUT unter der  Federführung von Bernd Matz, OBUT-Generalvertreter in Deutschland, in den 90er Jahren einen Anfang genommen hatte.

Neben deutschen Kaderspielern, aktuellen Landesmeistern sowie Weltmeisterschaftsteilnehmern wurden u.a. Philippe Quintais, achtfacher Weltmeister, und sein zu damaligen Zeiten kongenialer Partner Jean-Luc Robert als Aushängeschild des Vereins unter Vertrag genommen. Mit diesen beiden Ausnahmekönnern wurden um die Jahrtausendwende zahlreiche gemeinsame Aktivitäten unternommen, die auch zahlreiche Besuche auf deutschen Turnierschauplätzen vorsahen. „Stars zum Anfassen“ konnten viele z.B. in Jever und in Berlin hautnah miterleben.


Mit dem endgültigen Aus der Fachzeitschrift „Pétanque International“ im Jahre 2003, also nach 17  aufregenden Zeitungsjahren, veränderte sich auch das Gesicht des Vereins. Die Herren Geschäftsführer nahmen ihren Hut, mit ihnen liefen auch die Verträge der gesponserten Spieler aus, neue Gesichter kamen und gingen, wie in fast jedem Verein unterlag auch CPI Essen einer gewissen Fluktuation, jedoch immer nur in kleinem Rahmen.


Geblieben sind ein Stamm von sechs Spielerinnen und Spielern, die seit der Vereinsgründung im Jahre 1998 immer noch dabei sind – und es auch bleiben wollen. Um sie herum scharen sich noch einige wenige Unentwegte, die die etwas besondere Art unseres Vereinslebens sehr schätzen.

Die Wohnorte unserer Mitglieder befinden sich in der Hauptsache im Ruhrgebiet, doch reicht unser Einfluss von Ahrweiler in Rheinland-Pfalz bis Bremen im hohen Norden. Auf Grund dieser Tatsache haben wir kein eigenes Trainingsgelände, somit auch kein Vereinsheim, was besorgt und versorgt werden muss. Wir sind somit auch keine Turnierausrichter.


Dafür sind wir im hohen Maße Turnierspieler, wir reisen viel, spielen sehr oft zusammen, sind für offizielle Meisterschaften wie auch für Spaßturniere immer zu haben – und auch erfolgreich.


Als Verein haben wir beim NRW-BPV-Cup unsere sportliche  Klasse mit dem 1. Platz im Jahre 2008 (3. Platz in 2009) unter Beweis gestellt.
Die Liga ist (noch) kein Thema für uns.


Wir sind hervorragend vernetzt. Per Email werden wichtige Infos weitergegeben, Verabredungen getroffen, Ideen entwickelt, Gedanken ausgetauscht, etc.


Wir lieben das "savoir-vivre" sind immer noch Pétanque-International-abhängig; und offen für Jedermann/Frau.